... Räucherutensilien ...
Tipps und Tricks fürs richtige Räuchern

Räuchergefäß - Kohle-Methode

Du benötigst ein nicht zu kleines, feuerfestes Gefäß, welches der starken Hitzeentwicklung standhalten kann und dabei nicht zerplatzt oder zu brennen anfängt. Besonders geeignet ist Keramik oder Terrakotta. Gefäße aus Metall sehen zwar schön aus, leiten die Hitze jedoch wesentlich stärker. Hierdurch wird die Brand- und Verbrennungsgefahr wesentlich vergrößert.

Ein kleiner Tipp: Unlasierte Blumentöpfe aus Terrakotta sind günstig und eignen sich prima!

Warnung: Stelle das Räuchergefäß nie auf einen leicht entflammbaren oder hitzeempfindlichen Unterboden oder in die Nähe solcher Substanzen.
Bitte fasse das Gefäß, sobald die Kohle brennt und mindestens 1 Stunde nach ihrem verglühen, nicht ungeschützt an, da man sich an ihm starke Verbrennungen zu ziehen kann.

Räuchergefäß – Sieb-Methode

Das Material für das Räuchergefäß sollte ebenfalls hitzebeständig und feuerfest sein. Im Handel kann man entsprechende Stövchen beziehen. Das Sieb besteht zumeist aus einem Metall, um die Hitze besser zu leiten. Ca. 5-10 cm unter dem Sieb befindet sich ein Teelicht, dass zum Räuchern entzündet wird.

Ein kleiner Tipp: Du solltest um das Sieb Alufolie wickeln. Gerade Harze neigen dazu das Sieb zu verkleben und die Reinigung ist relativ mühsam.
Tongefäße für Duftöle mit einer abnehmbaren Schale eigenen sich für diese Methode. Als Siebersatz kannst du über die Öffnung Alufolie spannen.
Man kann klappbare Teesiebe halbieren und die Hälften zu Räuchersieben umfunktionieren.


Feuerfeste Unterlage

Insbesondere wenn du mit Kohle räucherst solltest du das Gefäß auf eine feuerfeste und Hitze isolierende Unterlage stellen.

Ein kleiner Tipp: Alte Keramikfliese, Holzbrettchen, Korkuntersetzer oder umgedrehte Terrakotterblumenteller eignen sich hervorragend.


Sand

Feiner Sand, z.B. Vogelsand oder Meeressand, dient der Verminderung der Hitzeentwicklung an der Unterseite des Räuchergefäßes. Hierzu wird er auf den Boden des Gefäßes ca. 1-3 cm dick ausgestreut. Die Räucherkohle wird beim Räuchern direkt auf den Sand gelegt.

Räucherkohle

Die Kohletablette entfachst du am leichtesten mit einem Feuerzeug oder einem Streichholz. Selbstentzündende Kohle glüht anschließend alleine durch. Passe hierbei auf, dass du dich an ihr nicht verbrennst. Eine feuerfeste Zange kann hierbei sehr hilfreich sein. Nachdem die Räucherkohle angezündet wurde, wird sie auf Sand in ein Räuchergefäß gelegt. Anschließend wird das Räucherwerk auf die durchgeglühte Kohle gestreut.
Im Handel wird Räucherkohlen meistens in Form von selbstentzündenden Kohletabletten mit einem Durchmesser von 33 mm angeboten. Diese werden in Rollen zu zehn Stück verkauft und kosten durchschnittlich zwischen 1,30 und 1,90 Euro. Eine Kohletablette in dieser Größe glüht ca. 30 – 45 Minuten.

Ein kleiner Tipp: Für kurze Räuchereinheiten kann man die Kohle mit einem Messer auch halbieren oder vierteln und so Kohle sowie Geld sparen, da diese nicht unnötig verglüht.


Mörser

Mit einem Mörser kann man das Räucherwerk zerkleinern oder pulverisieren. Hierdurch ist es möglich homogenere Mischungen zu erstellen, in denen sich die einzelnen Komponenten gleichmäßig verteilen.


Räucherwerk

Das Wichtigste zum Räuchern ist natürlich die Räucherung an sich. Verräuchert werden, wie oben schon angesprochen, verschiedenste Harze z.B. Weihrauch und Myrrhe, verschiedene Hölzer, wie z.B. Sandel- und Zederholz und natürlich getrocknete Kräuter und Blüten, wie z.B. Rose und Salbei. Diese Zutaten erhältst du in den meisten Apotheken, auf Mittelaltermärkten, in Hexenläden etc. Du solltest dich immer vorher über die Räucherung an sich genauer informieren und durchaus die Preise miteinander vergleichen, da oft ein Preisunterschied von mehreren Euro möglich ist. Die Harze, Kräuter, Wurzeln und Hölzer werden alleine oder in aufeinander abgestimmten Mischungen verräuchert.

Warnung: Giftige Substanzen sollten nicht verräuchert werden.

Quellen

 

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