... Die Meditation ...

Einführung

Meditation ist eine jener Künste, welche über die ganze Welt verbreitet ist. Seit tausenden von Jahren nutzen Menschen diese Form der Entspannung und des Loslassens um neue Kraft zu schöpfen.
Bei der Meditation oder Versenkung geht es darum sich vollkommen zu entspannen, in sich zur Ruhe zu kommen und den Geist von seinen Gedanken zu befreien, um so die Sorgen und Ängste des Alltags loslassen und um sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren zu können. So fungiert sie im Grunde als eine Art der Geistesreinigung.


Meditation und innere Blockaden


Durch den Stress und die Probleme unseres alltäglichen Lebens verspannen wir uns. Tag täglich kreisen unsere Gedanken um die gleichen Belange. Gefühle werden nicht ausgelebt, weil wir ihnen keinen Raum zugestehen. Zeit um ängstlich zu sein? Nein danke – Lösungen müssen her! Außerdem bin ich doch kein Angsthase!
Zeit um zu Trauern? Nein danke – davon wird es doch auch nicht besser! Außerdem bin ich doch keine Heulsuse!
Zeit um wütend zu sein? Nein danke – das ändert doch eh nichts! Außerdem bin ich doch überhaupt gar nicht aggressiv!
Zeit zum Verschnaufen? Nein danke – ich bin doch nicht faul!
Zeit um zu lieben? Nein danke – die Einkäufe müssen noch erledigt und das Essen gekocht werden!

Wir unterdrücken unsere Gefühle, wir sperren unsere Gedanken ein. Unser alltägliches Leben mit all den kleinen und großen Problemen hält uns fest umschlungen. Wir glauben, dass wir uns unseren Problemen stellen und diese lösen. Doch in den meisten Fällen setzten wir uns lediglich mit den Symptomen und nicht mit der Ursache auseinander! Wie auch – wir haben ja einfach keine Zeit!
Denken wir. Reden wir uns ein. Es wäre ja vielleicht auch schmerzhaft sich mit den Dingen auseinander zu setzen, die hinter allem stehen. Außerdem – die Miete zahlt sich auch nicht von alleine. Klar. Und man darf sich ja auch mal vor dem Fernseher seinen Feierabend genießen. Logisch. Und es bring niemanden etwas, wenn ich meine Trauer zulasse und deswegen die Hausarbeit vernachlässige. Natürlich. Vollkommen verständlich. Es ist vollkommen verständlich, dass man sich das einredet. Alles andere wäre ja auch so schrecklich unbequem.
Aber dieses Verhalten sorgt dafür, dass wir uns innerlich verspannen und verkrampfen. Unsere Seele und unser Herz spürt, was wir ihm da tagtäglich antun. Und es wehrt sich. Und wenn wir seine Hilfeschreie nicht hören, dann muss es uns eben durch Probleme sowie Krankheiten darauf aufmerksam machen, dass etwas nicht stimmt. Wie heißt es so schön: Wer nicht fühlen will muss leiden.

Diese Verspannung nehmen uns die Möglichkeit neue Wege zu finden und blockieren uns innerlich. Wir sind hierdurch auch nicht mehr in der Lage uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Besonders in Ritualen kann die Unfähigkeit die Probleme des Alltags los zulassen dazu führen, dass wir nicht in der Lage sind uns auf die magische Arbeit zu konzentrieren, wodurch die Fähigkeit der Energielenkung beeinträchtigt wird.


Meditationen und ihre Formen

Es gibt im Grunde zwei Hauptarten der Meditation. Bei der ersten Variante geht es darum loszulassen, in sich zur Ruhe zu kommen und die Stille der Gedanken als Oase zu nutzen, in welcher Kraft für das Leben getankt werden kann. Diese Form der Meditation kann vor allen Dingen genutzt werden um Stress zu bewältigen, um die innere Harmonie wiederherzustellen und um dem Alltag mit neuem Mut sowie Gelassenheit zu begegnen.
Bei der zweiten Variante geht es ebenfalls darum los zulassen und in sich zur Ruhe zu kommen, doch wird in der geführten Meditation durch das gezielte lenken der Gedanken und die Konzentration auf ein bestimmtes Thema, die Antwort auf eine Frage oder eine entsprechende Eingebung gesucht. Durch diese Form der Meditation öffnen sich dem Menschen oftmals Quellen und Wege, die ihm im Trubel des Alltags verborgen bleiben würden. Diese Art der Versenkung kommt in der Magie relativ häufig vor. Sie wird zum Erfassen bestimmter Themen, zum bewusst werden des eigenen Seins, zum Erlangen von Antworten oder zum Ergründen einer Gegebenheit eingesetzt. Beispielsweise kann es sehr erfüllend sein den einzelnen Elementen in gezielte Meditationen zu begegnen, um ihre Ausmaße sowie ihre Eigenschaften besser kennen zu lernen.

Wie du meditierst ist dir frei überlassen, ob nun im liegen, im sitzen oder im klassischem Meditationssitz, Hauptsache du fühlst die wohl und bist in der Lage längere Zeit in dieser Position zu verharren. Bequeme Kleidung, Duftlampen, Räucherwerk oder leise Meditationsmusik können dir helfen dich richtig zu entspannen. Finde einfach durch ausprobieren heraus, was dich unterstützt und was nicht. Es ist auch gut möglich, dass du lieber auf diese kleinen Helferchen verzichten möchtest, was natürlich vollkommen in Ordnung ist. Wichtig ist jedoch, dass du beim meditieren ungestört bist und deine Umgebung möglichst geräuschfrei ist. Ich persönlich ziehe es vor in der freien Natur, in Wäldern, auf Wiesen, Lichtungen oder an Seen, Flüssen sowie Meeren, zu meditieren, doch auch dies unterliegt deinem Ermessen.

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht erforderlich ist, dass du jeden Tag stundenlang meditierst. Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige Menschen davon ausgehen, dass man als magisch Praktizierender regelmäßig meditieren muss und hierdurch zwangsläufig erleuchtet wird. *bling* Doch auch hier zählt, dass die Qualität vor der Quantität steht. Natürlich ist es wichtig, dass du in dir deinen Frieden findest und ausgeglichen bist, doch sein wir mal ganz ehrlich, wozu solltest du meditieren, wenn du diesen Zustand schon längst in dir trägst und die Ruhe in Person bist?

Meditation sollte also zielgerichtet eingesetzt werden. Wie oft du meditierst oder wie lange dies dauert hängt von deinem seelischem Zustand ab, oder ob du in der Versenkung dich auf die Suche nach einer Antwort begeben möchtest. Es gibt keinen Leitsatz, welcher dir vor schreibt wann, wo, wie oft und wie lange du meditieren solltest und jeder der dir dies einreden möchte hat meiner Meinung nach noch nicht den Sinn einer Meditation verstanden oder seinen Kopf zu oft in eine Klangschale gesteckt.

 

Quellen

 

Schattenarbeit
Schutz für Fortgeschrittene

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