... Muster für Ritualabläufe ...

Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit den Bestandteilen eines Rituals, die seinen Ablauf ausmachen, wichtige Techniken und Handlungen, die das Skelett von ihm darstellen und welche in keinem fehlen sollten. Viele dieser Bestandteile dienen deiner Sicherheit und du solltest sie, bevor du dich an ein Ritual traust, sicher beherrschen. Verstehe dieses Muster bitte nur als eine Anregung und habe den Mut dazu deinen eigenen Weg zu beschreiten.

Folgende Bestandteile werden nacheinander zelebriert:

1. Reinigung
2. Schutzkreis ziehen
3. Energien beschwören und zentrieren
4. Sprechen des Zaubers
5. Visualisierung des Zaubers
6. Binden des Zaubers
7. Entlassen der Mächte
8. Erden zum Energieausgleich
9. Schutzkreis auflösen
10. Reinigung

1. Reinigung
Um von der realen Welt, mit all ihren Problemen Abstand zu erlangen zelebriere vor jedem Ritual eine Reinigungsübung. Es ist sehr wichtig, dass du ein Ritual nie begehst, wenn du innerlich aufgewühlt, ängstlich, wütend oder zornig bist. Dies könnte ansonsten für dich sehr gefährlich werden, weil dich dann die negativen Gefühle beherrschen und sich die beschworenen Energien gegen dich wenden können.
Fange mit dem eigentlichen Ritual erst dann an, wenn du vollständig entspannt und innerlich ruhig sowie ausgeglichen bist.

2. Schutzkreis ziehen
Der Schutzkreis ist einer der wichtigsten Bestandteile jedes Rituals. Ihm gebührt besondere Beachtung sowie Zuwendung, da er es ist, der dich vor dir negativ gesinnten Energien beschützt und dafür Sorge trägt, dass du ungestört dich in voller Hingabe deinem Ritual widmen kannst.
Er schafft einen Raum zwischen den Welten, außerhalb von jeden Regeln und Gesetze, von Zeit und Raum. Im magischen Kreis entfaltet sich unsere vollkommene Macht.

3. Energien beschwören und zentrieren
Nachdem du den Schutzkreis gezogen hast kannst du damit beginnen die Energien zu beschwören. Die Energien, die du beschwörst brauchst du, um mit ihrer Hilfe später deinen Wunsch wahr werden zu lassen, indem du sie in jene Richtung, auf jenes Ziel richtest, das ihm entspricht.
Je mehr Energien du herbeirufen kannst, desto stärker und mächtiger wird dein Zauber werden. Versuche jedoch immer, diese aus dir selbst heraus zu schaffen und überschätze hierbei deine eigenen Fähigkeiten nicht. Man kann auch Wesenheiten und andere Mächte beschwören, die einem Energiespenden, die Kräfte des Zaubers verstärken und einem beim Ritual unterstützen sowie helfen.

4. Sprechen des Zaubers
Sobald du für dein Ziel eine angemessene Kraftstärke der Energien beschworen hast weist du diesen durch das Sprechen des Zaubers eine erste Form sowie Richtung zu, welche jedoch noch beeinflussbar ist. Durch das Visualisieren und Binden des Wunsches wirst du anschließend diese Gestalt weitere Male festigen und sichern.
Bis zu diesem Punkt, an welchem du deinen Willen formulierst, waren die angerufenen Energien neutral und ungerichtet. Durch den Zauber befiehlst du ihnen dafür Sorge zutragen, dass sich das Ziel deines Rituals erfüllt. Zu diesem Zeitpunkt geschieht dies durch das Aussprechen deines Wunsches in Form des Zauberspruches, den du dir zuvor erdacht und auswendig gelernt hast. Du kannst dies tun, in dem du den Spruch laut aussprichst, du kannst auch schreien oder ihn nur in deinem inneren verkünden.
Während dem Zelebrieren des Zaubers ist wichtige fest an ihn und seine Erfüllung zu glauben, sich mit aller Kraft auf ihn zu konzentrieren und die Energien, die zuvor angerufen wurden, mit jedem Wort des Zaubers zu verweben.

5. Visualisierung
Dadurch, dass du einen Zauber visualisierst gibst du den Energien, die du zuvor beschworen und besprochen hast, eine feste geistige Form und verstärkst diese zugleich, da du deine Kraft und Konzentration voll und ganz auf sie richtest. Du kannst einen Zauber visualisieren, indem du dir das Ziel deines Rituals so genau und exakt wie möglich vor deinem inneren Auge vorstellst

6. Binden
Mit dem Binden verstärkt und festigt man die geistige Form des beschworenen Zaubers durch einen Weiteren, welcher sich schützend um den Eigentlichen legt. Durch das Binden wird verhindert, dass sich die Energien des Rituals gegen dich oder unbeteiligte Personen richten. Zu dem wird hiermit dafür Sorge getragen, dass der Zauber nur die beschworene Wirkung und nicht eine darüber hinausgehende zu Tage legt. Sobald du einen Zauber sprichst oder einen Wunsch visualisierst solltest du diesen anschließend binden.

7. Entlassen der Mächte
Solltest du Götter, Wesenheiten oder Mächte beschworen haben, um die Kräfte des Zaubers zu verstärken, dann entlasse sie an dieser Stelle deines Rituals. Vergiss nicht, dich bei ihnen angemessen für ihre Unterstützung zu bedanken und ihnen eventuell ein kleines Opfer darzubieten, damit sie dir auch beim nächsten Mal wohl gesonnen sind.

8. Erden zum Energieausgleich
Nach jedem Ritual solltest du dich erden, um überflüssige Energien an die Natur wieder zurückzugeben und um mit dem Ritual bewusst abschließen zu können. Verzichtest du auf die Erdung können sich die restlichen Energien verselbstständigen und dich verfolgen.
Du solltest dich ebenfalls erden, wenn du das Gefühl hast, dass dich das Ritual ausgezerrt hat. Denn dann kannst du mit Hilfe des Erdens die fehlenden Kräfte zurückerhalten und so deinen Energiehaushalt wieder ausgleichen.
Nach Visionsritualen oder Astralreisen hilft das Erden dir ebenfalls wieder „auf den Boden der Tatsachen“ zurückzugelangen, da du dich bei dieser Handlung mit der Mutter Erde verbindest.

9. Schutzkreis auflösen
Am Anschluss dieser Prozedur kannst du den Schutzkreis, den du am Anfang des Rituals gezogen hast, wieder auflösen. Verabschiede die, falls angerufen, Wächter der Himmelsrichtungen und danke ihnen für ihr Wohlwollen und ihren Schutz.

10. Reinigung
Zu guter Letzt folgt wieder die Reinigung. In ihr kannst du noch einmal über das Ritual nachdenken und es Revue passieren lassen. Was hat dir gefallen und was würdest du beim nächsten Mal ändern, musst du deine Technik bei einigen Grundlagen noch verbessern, sind während des Rituals Fragen aufgetreten, die noch geklärt werden müssen?
Fange an dich vollständig zu entspannt und innerlich ruhig sowie ausgeglichen zu werden. Lasse das Ritual hinter dich und bereite deinen Geist darauf vor, wieder die diese Welt einzutreten und in die Realität zurück zu kehren.

Quellen

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