... Spiegelraum ...

Ziele dieses Rituals

> Selbstfindung und -erkenntnis
> Bewusstseinsentwicklung für die eigenen Energien und ihr Potenzial


Einführung

Das folgende „Ritual“ ist das abgewandelte Resultat eines Tipps, den mir einst jemand gab. Es ist NICHTS für Anfänger und daher halte ich mich in der Anleitung auch nicht mit langen Erklärungen von Grundlagen auf. Dieser Ritus kann sowohl im körperlichen, magischen als auch im psychischen Sinnen sehr schmerzhaft sein. Du musst dich selbst sehr gut einschätzen können. Sollte man mit der Situation im Ritual, nicht umgehen können, ist es gerade am Anfang sinnvoll nicht lange zu fackeln und gleich abbrechen. Ich glaube, dass ich in diesem Text das Wort „Achtung“ öfter verwendet habe, als jemals zuvor. ;o) Das meine ich aber auch vollkommen ernst. Mit diesem Ritual ist NICHT zu spaßen. Ich kann mir vorstellen, dass, wenn man nur mit seinen positiven Energien arbeitet, es weniger dramatisch ist. Ich habe aber mit dieser Technik in meiner schwarzen Phase gearbeitet um selbst mit mir klarzukommen. Von daher – ja, es kann verdammt wehtun, aber man kann auch sehr daran wachsen.

Dieses Ritual kann einen definitiv an die eigenen Energiegrenzen führen. Zudem lernt man eine einzustecken. Der Lernfaktor steht jedoch in einer hohen Abhängigkeit zu den eigenen Blockaden - es ist eben nicht so einfach, sich selbst mit voller Wucht "ins Gesicht zu schlagen". Auf jeden Fall kann man durch dieses Ritual ein wirkliches Gefühl dafür entwickeln, was die eigenen Energien verursachen können, ohne hierbei jemand Außenstehendes zu gefährden. (Sofern der Schutzkreis hält.)
Dadurch, dass man seine eigenen Energien gespürt hat, entwickelt man ein tiefer greifendes Verständnis für sie. Im Anschluss wirst du dich und deine Kraft besser kennen. Zudem wirst du dich selbst auf magischer Ebene besser einschätzen können. Manchmal wirst du dich vor dir selbst fürchten und ein ganz anderes Bewusstsein dafür entwickeln, was du wirklich möchtest und was nicht. Du wirst nicht mehr voreilig handeln, weil du genau weißt, wie es sich anfühlen könnte.

Gerade bei den ersten Versuchen ist es durchaus empfehlenswert das Ritual in Gegenwart einer Vertrauensperson zu zelebrieren, die einen zur Not rausholen und versorgen kann. Am Anfang macht es Sinn diese Übung in einem geschützten Raum/Zimmer durchzuführen und nicht im Freien. Dass eigene Schlafzimmer ist hierfür aufgrund möglicher späterer Restenergien jedoch ungeeignet.


Anleitung

Zunächst reinige sowohl den Ort als auch dich selbst. Ziehe einen großen Schutzkreis, in dem du dich gut bewegen kannst. Programmiere ihn so, dass sowohl von außen als auch innen nichts durch ihn dringen kann und lass in extern mit Energie versorgen (z.B. über Elementarwächter oder Gottheiten). Zelebriere Atemübungen, zentriere und fokussiere dich. Kehre, beispielsweise durch eine Tranceübung, in dein Inneres.
Dann dehne deinen inneren Schutzkreis so aus, dass du diesen vor deinem geistigen Auge als einen Raum wahrnehmen kannst. Er sollte einen Durchmesser von mind. 3 m haben. Am Besten funktioniert es, wenn der "Raum" kugelförmig ist. Du befindest dich in der Mitte des Raumes. Anschließend verspiegele den Raum von innen, so dass du dich in deinem eigenen Schutzkreis selbst wahrnehmen kannst.
Nun beginne zunächst damit deine "positiven" Energien gegen den Spiegel zu werfen. Wenn du den Spiegel richtig programmiert hast, werden sie zu dir zurückgeworfen werden und auf dich treffen. Hierbei werden sie vermutlich in dich eindringen. Du konfrontierst dich also mit der Kraft deiner eigenen Energien. Schieße dann fröhlich solange weiter bis du glaubst "alles" gegeben zu haben oder es dir zuviel wird.

Achtung: Durch die komplette Verspiegelung können die Energien nicht entweichen und das Energieniveau steigt dem entsprechend relativ schnell an bzw. Energien, die noch nicht auf dich getroffen sind, schwirren weiter im Raum herum, bis sie dich erwischen.

Wer mag kann natürlich mit der Zeit immer weiter an seinen Grenzen entlang gehen. Das dann bitte aber unter dem Bewusstsein über die Gefahr und auf eigenes Risiko (Stichwort: Kreislauf- und/oder Nervenzusammenbrüche etc. pp.)

Wenn du irgendwann mit deiner "guten Seite" zu Recht kommst kann man auch dazu übergehen auf Reinigungen etc. zu verzichten und die Energien - so wie sie in einem sind - auf den Spiegel zu schicken. Das kann ziemlich ungemütlich werden und sollte im Anschluss mit Schattenarbeit aufgearbeitet werden bzw. lässt sich auch gut in Schattenarbeit integrieren.
Wenn man dann noch nicht genug hat nimmt man komplett alle positiven Energien raus und konfrontiert sich lediglich mit seinen eigenen Dunklen. Dies sollten jedoch lediglich von sehr erfahrenen sowie gefestigten magisch arbeitenden Menschen ausprobiert werden. Ein leichten Knacks ist sicherlich auch hilfreich ;o). Diese Übung ist ungemein lehrreich und zum Schluss rückt man dem Verständnis dessen, wer man ist, wie man ist und was man anrichten kann wesentlich näher. Man lernt eben doch am Besten, indem man sich an sich selbst austestet.

Achte auf deinen Körper

Bei Reaktionen wie…

> Atemnot
> Krampfanfällen
> zittrigen Gliedmaßen
> unkontrollierbaren Zuckungen
> Kopfschmerzen,
> Druck auf der Brust etc.

… heißt es am Anfang ABBRECHEN.


Wie kann man diese Übung beenden

1. Sofern möglich: zunächst die noch hin- und hersausenden Energien auffangen und bündeln, damit sie nicht unkontrolliert entweichen (Die meisten Energien schlagen ja in dich ein und sind dann aus dem Raum raus).
=> Im Notfall: Verzichte auf diesen Part. In diesem Fall sollten sich aber keine Elektrogeräte im Raum befinden und sich etwaige „Helfer“ gut schützen.
2. Verspiegelung aufheben: Visualisiere am Besten, wie sie sich auflöst.
=> Im Notfall: Verwende die Hammermethode zertrümmere den Spiegel.
Achtung: Astrale Spiegelsplitter können sehr schmerzhaft sein.
Sollte man die Verspiegelung nicht aufheben können, dann versuche deinen kompletten Schutzkreis runter zu fahren. Sollte das nicht gehen, bitte Wesenheiten um Hilfe. Sollte das nicht gehen, dann können dir Körperübungen (auch auf astraler Ebene ausführbar) helfen. Stell dich hin und beginne dich auszuschütteln. Schlackere deine Arme/Beine kraftvoll aus um deine Fokussierung zu verlieren (Achtung: das kann auch nach hinten losgehen).
3. Nach dem Aufheben der Verspiegelung: Fahre deinen inneren Schutzkreis runter, aber nicht ein. Nehme die Energien deines Schutzkreises und alle Restenergien und leite sie ab, z.B. durch Erdung.
4. Reinige dich
5. Zelebriere einen kompletten Energieaustausch z.B. via Erden
6. Reinige dich
7. Baue einen neuen inneren Schutzkreises auf
8. Vollziehe dein Standardprozedere zum Auflösen des Rituals / großen Schutzkreises etc. pp.
9. Esse und trinken etwas. Am Besten eignen sich erdende Lebensmittel / Getränke. Vollziehe ein wenig Körperarbeit um wirklich wieder zu landen.
10. laaaange ausschlafen
11. Erlebtes aufarbeiten (Punkt 10 und 11 können natürlich auch vertauscht werden)

Im aller größten Notfall und wenn es schnell gehen muss, nehme dein astrales Ich und projiziere dich aus dem Raum raus in dein z.B. astrales Land oder einen anderen Ort auf der Astralebene, an dem du sicher bist. Kehre dann über die Astralebene zurück in die Realität. Erhole dich, vollziehe die restlichen oben genannten Punkte und wiederhole die Übungen möglichst bald besser gewappnet, um sie richtig aufzulösen. Machst du das nicht können sich deine Energien verselbstständigen und z.B. unbewusste geschaffene Tulpas entstehen. Und das kann durchaus noch ungemütlicher werden.

Quellen

 

                                    Disclaimer | Impressum | © by Lena | Kontakt | mein Göttinnen-Projekt: GöttinnenGleich