... Die Gefahren der Magie ...
Paranoia, Größenwahnsinn, Angstzustände, Verlust des Bezugs zur Realität....

Einführung
Viele Menschen, die am Anfang ihres Weges stehen wissen nicht, wie gefährlich Magie sein kann. Leider gibt es auch wenige, die diesen Menschen überhaupt verdeutlichen, worauf sie achten müssen, welche Risiken es gibt und wie sie sich schützen können. Ich möchte dies nun nachholen.

Magie ist kein Spiel. In vielen Büchern wird das nicht deutlich und sogar verharmlost. Verschiedene Werke tragen dazu bei, dass Magieeinsteiger der Meinung sind, schon nach einigen gelesenen Büchern und getätigten Meditationen in der Lage zu sein, Rituale zu zelebrieren. Das ist man aber nicht.
Das Praktizieren von Magie birgt einige Gefahren in sich. Viele Probleme, die durch die Magie entstehen, liegen häufig in uns selbst begründet. Die Magie wirkt oftmals nur als verstärkender Faktor, welcher z.B. eine psychische Erkrankung zum Vorschein kommen lassen kann. Menschen, die psychisch instabil sind, sollten daher darauf verzichten sich mit der Magie zu beschäftigen. Magie ist keine Therapie und nicht in der Lage solche "Defizite" zu neutralisieren. Magie kann uns die verborgenen Wickel unseres Seins zeigen. Diese können oftmals sehr dunkel und grausam sein. Wir müssen dann jedoch lernen mit ihnen umzugehen und sie zu akzeptieren. Anschließend ist es erforderlich die Blockaden zu lösen und mit den versteckten Aspekten unserer Seele zu arbeiten, damit diese uns nicht beim magischen Wirken behindern. Eine stabile Psyche und ein ausgeglichenes Selbst ist eine Grundvorraussetzung zum Praktizieren von Magie. Deine ersten Schritte sollte daher zu nächst die Arbeit an dir selbst und die Ergründung deines Seins sein. Glaube mir, diese Tätigkeit wird dich auf deinem Weg immer begleiten, mal stärker und mal schwächer.
Es ist wichtig, dass du dich intensiv mit den Grundlagentechniken der Magie auseinander setzten, bevor du dich an Rituale wagst. In dieser Zeit wirst du wahrscheinlich noch kein tiefes Verständnis von der Magie und ihren Wesen erlangen, doch sollest du dir einen Basis erarbeiten können. Du solltest sicher verschiedene Schutztechniken beherrschen und wissen, dass du dich auf deine Kräfte verlassen kannst. Es ist wichtig, dass dir bewusst ist, wie man sich verhalten muss, wenn bei einem Ritual unvorhergesehene Komplikationen auftreten und selbst dann ist ein Ritual immer noch gefährlich. Das Problem mit der Magie ist nicht, ob sie funktioniert, sondern dass sie funktioniert.
Magie ist nichts kurzlebiges, es erfordert viel Zeit und Geduld um auf ihrem Weg zu wandeln, denn es gibt so unendlich viel zu lernen und zu erfahren, dass ein ganzen Menschenleben nicht dafür reicht. Schaffe dir also zunächst eine sichere Basis ( Grundtechniken, Grundwissen ), auf welcher du später aufbauen kannst.
Dein Weg ist nicht vorgeschrieben. Es gibt keine "Pflichtlehrfächer". Einige Menschen interessieren sich besonders für Kräuter und ihre Heilwirkungen, andere für Krafttiere, weitere für das Wissen und die Magie der Bäume, wiederum andere wenden sich vollkommen der Ritualmagie zu usw. Es gibt unzählige Möglichkeiten, was du machen kannst, gehe einfach nach deinen eigenen Interessen vor, probiere verschiedenes aus und sei allem Neuen gegenüber offen.

Eine kurze unvollständige Übersicht

Paranoia - DIE HAUPTGEFAHR! Je länger du dich mit Magie beschäftigst, desto sensibler wird deine Wahrnehmungsfähigkeit. Hier durch wirst du die negativen Energien und Schwingungen der dich umgebenden Menschen intensiver spüren. Wenn du nicht lernst, mit diesen Energien umzugehen und dich entsprechend abzuschotten, wirst du irgendwann überempfindlich werden. Du wirst hinter jedem Baum ein gefährliches Wesen erwarten, glauben, dass du selbst bei einer kleinen Erkältung verflucht worden bist und niemandem mehr trauen. Angst wird dein ständiger begleiter sein, bis du dich nicht mehr aus dem Haus trauen wirst.
Diese Berufskrankheit kann auch dazu führen, dass man Freunden unterstellt, sie würden ihre eigenen Kinder missbrauchen oder verfluchen, wären pädophil, hätten versucht einen magisch zu ermorden oder Dämonen auf einen gehetzt, wären Alkoholiker etc. Hört sich verrückt an? Alles schon erlebet. Also: Gehirn einschalten und das logische denken nicht vernachlässigen! Hinterfrage dich selbst und deine Wahrnehmungen immer!

Größenwahnsinn & Schuldkomplexe - Am Anfang, besonders, wenn du die ersten Erfolge erlebt hast, wirst du vielleicht glauben, dass du alles tun könntest, dass deine Macht unbegrenzt ist und die Magie der Schlüssel zu allem ist. Aber irgendwann wirst du mit Magie nichts erreichen und vielleicht deinem besten Freund nicht helfen können. Du wirst dich schuldig und verantwortlich fühlen, aber du bist es nicht. Magie hat jedoch ganz klar ihre Grenzen. Du bist nicht für alles, was im Universum passiert, verantwortlich. Für dich ist es wichtig zu begreifen, dass Magie nicht die Lösung für alles ist. Oftmals sind „normale“ Aktivitäten im „realen“ Leben wesentlich effektiver.

Verlust der Erdung - Einige Menschen verlieren den Bezug zur Realität, halten sich für heilig und vernachlässigen ihr „normales“ Leben. Es ist wichtig, dass dein Leben auf der irdischen Ebene befriedigend sowie erfüllend ist, denn dieses benötigst du als Ausgleich zur Magie und damit du selbst im Gleichgewicht bleibst. Verlierst du dein inneres Gleichgewicht wird dies deine magische Arbeit behindern und kann in extremen Fällen für dich gefährlich werden. Regelmäßige Erdungsübungen können dir zusätzlich helfen die „Bodenhaftung“ nicht zu verlieren.

Wahnsinn - Einige Menschen erleben bei Ritualen ( z.B. Dämonenbeschwörung ) so schreckliche Dinge, dass sie anschließend wahnsinnig werden und in eine psychiatrische Anstalt müssen. Wesen können dafür sorgen, dass in dir schreckliche Gefühle aufsteigen, zum Beispiel kannst du das Gefühl haben, vergewaltigt oder misshandelt worden zu sein. Du glaubst, dass dies wirklich geschehen ist. Solche Erlebnisse können dich dann dein ganzes Leben lang begleiten und beeinflussen.

Angstzustände - Wesenheiten können uns mit unseren verborgenen Gefühlen wie Wut, Trauer und Angst konfrontieren und sie verstärken. Wenn du nicht weißt, wie du mit ihnen umgehen musst, dann wirst du an deinen Ängsten zu Grunde gehen. Wahnsinn und wiederkehrende Angstzustände sind ebenfalls Folgen.

Quellen

 

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