… Burgunderharz …

Die heilenden Kräfte des Waldes

Synonyme: Fichtenharz, Waldweihrauch, Scharrharz, Welsche Tanne, Bergzirbelbaum, Burgunderpech

Herkunft: Burgunderharz wird von unserer heimischen Fichte, die 50 bis 70 Meter hoch werden kann, gewonnen. Diese ist ein Nadelbaum, welcher zu den Kieferngewächsen gehört, und in Europa (aber auch anderen Kontinenten) gedeiht. Burgunderharz kann für den privaten Gebrauch sehr gut selbst gesammelt werden. Zur kommerziellen Gewinnung des Harzes werden die Fichten im Frühling senkrecht angeschnitten oder angebohrt. Das flüssige Harz läuft dann in Vertiefungen oder angebrachten Behältern.

Duftbeschreibung: Burgunderharz verströmt beim Verräuchern einen kräftigen sowie grünen Duft, der sehr stark an einen dunklen Fichtenwald (woher kommt das nur ?;-) ) erinnert. Es entfaltet ein würziges und leicht süßliches Bouquet.

Traditionelle Verwendung: Aufgrund seiner desinfizierenden Wirkung wurde Burgunderharz bereits im Mittelalter als Räucherung gegen Seuchen eingesetzt und war Bestandteil von Heilsalben. Langezeit wurde es als kostengünstige Alternative für Olibanum (Weihrauch) genutzt.

Wirkung: Der Rauch von Fichtenharz wirkt keimtötend und ist daher in der Lage Raumluft zu desinfizieren. Es kann Krankheitserreger aber auch negative sowie belastende Energien vertreiben. Dementsprechend kann Burgunderharz hervorragend als Reinigungsräucherung eingesetzt werden. Dieses Räucherwerk wirkt zusätzlich kräftigend und stärkend. Es unterstützt uns dabei neue Energien aufzubauen und uns schneller zu erholen. Daher eignet sich Fichtenharz auch als Heilräucherung. Die Kombination der reinigenden sowie stärkenden Eigenschaften des Waldweihrauches macht ihn zu einem interessanten und hilfreichen Partner, wenn es darum geht altes oder „krankes“ hinter sich zu lassen, viel Kraft zu schöpfen um neue Wege zu gehen und zu gesunden.

Des Weiteren beruhigt und klärt der Duft von Burgunderharz unseren Geist. Aus dieser Position innerer Ruhe sind wir dann in der Lage neuen Mut und Kraft zu schöpfen, um gezielt auf störende Einflüsse reagieren zu können. So dient Fichtenharz auch als Schutz vor negativen Energien.

Räucherhinweise: Fichtenharz kann man relativ leicht in unseren Breitengraden finden und sammeln. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das Harz vor der ersten Verwendung gut ein Jahr getrocknet wird.
Möchte man Burgunderharz auf einem Sieb verräuchern sollte man äußerst vorsichtig vorgehen, da es äußerst schnell sehr dünnflüssig wird und sich leicht entzündet.
Da die Rauchentwicklung beim Verräuchern von Fichtenharz sehr hoch ist, sollte man es im Freien verwenden.

Element: Luft

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Quellen