... Das Binden eines Zaubers ...

Jeder gewirkte Zauber muss in seiner ihm verliehenen Form, seiner Art und Weise, wie und bei wem er wirken soll, fixiert und in seiner Zieltreue gefestigt werden. Dies geschieht, damit sich der Zauber nicht auf unbeteiligte Personen oder in einer veränderten Form auswirkt. Zu dem verhindert man mit dem Binden, dass sich der Zauber gegen die zelebrierende Person wendet.
Die ungewollte Beeinflussung und Veränderung von Zaubern ist möglich, da Magie durch die Wechselwirkung von Energien wirkt. Dem zu Folge arbeiten alle Arten von Zauber im grundlegenden Prinzip auf der gleichen Art und Weise. Dies macht sie natürlich anfällig für die Beeinflussungen durch andere Energieströmungen. 
Um dies ausschließen zu können wird der Zauber gebunden. Das Binden ist die Bezeichnung für einen weiteren besonderen Zauber, welcher sich als äußerer Schutzmantel um den Ursprünglichen legt. Der zum Binden verwendete Zauber legt die Form und Zielrichtung des eigentlichen Zaubers eindeutig fest und darf, auf sich selbst bezogen, keine Form- oder Zielvariation zulassen. Es wird also gewissermaßen ein zweiter Zauber um den Ersten gelegt.
Beachte bitte, dass jeder Zauber immer gebunden werden sollte, damit er nicht eine unerwünschte Wirkung zeigen wird. Zu dem ist er in ungebundener Form unkontrollierbar und wird sich auch gegen dich wenden, wobei er großen Schaden anrichten kann.
Beim Binden visualisiert man diesen Vorgang als Zusammenschnüren der Form des Zaubers mittels eines magischen Bandes aus Licht welches mit drei Knoten fixiert wird. Hierzu kann der folgende Zauberspruch laut vorgetragen werden.

„Mit einem Band aus purem Licht,
welches niemals verlöscht und niemals bricht,
sei dieser Zauber fest umwunden,
und mit der Kraft meines Willens sei er gebunden.
Er soll weder schaden, noch soll er schänden
und sich niemals zu mir wenden.
Mit der Macht aus drei mal drei es so sei.“

Quellen