... Johanniskrautöl ...

Rezept und Anleitung für ein Hypericum-Mazerat

© Urheberrecht liegt bei Anna-Lena 

 
Johanniskrautöl oder Rotöl ist bekannt für seine vielfältigen Heilwirkungen. Bei der äußerlicher Anwendung das Johannisöls kommen seine entzündungshemmenden Inhaltsstoffe zum Tragen. So soll es bei Verletzungen oder Verbrennungen der Haut wundheilungsfördernd sowie antibakteriell wirken. Zudem wirkt das Kräuteransatzöl förderlich auf die Durchblutung, was zur Linderung von Muskelschmerzen führen kann. 
Traditionell wird das Johanniskraut an Litha, der Sommersonnenwende, oder am Johannistag (24.6.) gesammelt. Es soll an diesen Tagen besonders wirkungsvoll sein.

Du brauchst:
  • Ein sauberes Glas mit Schraubdeckel ( z.B. von Marmeladen oder Gewürzgurken)
  • gutes Öl ( z.B. natives Oliven-, Mandel- oder Jojobalöl)
  • dunkle Flasche
  • Johanniskrautblüten
Und so geht’s:
  • Sammle an einem sonnigen Tag die aufgeblühten gelben Blüten des Johanniskrauts
  • Fülle die Blüten in das Glas
  • Bedecke die Blüten mindestens 1 cm mit dem Öl. Alle Pflanzenteile müssen bedeckt sein, damit sie nicht schimmeln.
  • Verschließe das Glas und stelle es an einen sonnigen Ort z.B. auf eine Fensterbank
  • Warte ca. 3 bis 6 Wochen und schüttle die Mischung ab und zu gut durch
  • Seihe das Öl ab (z.B. durch einen Kaffefilter oder Teebeutel), sobald es dunkelrot ist
  • Fülle das Johanniskrautöl in eine dunkle Flasche und beschrifte es
Das fertige Öl hält sich ca. 1 Jahr.


Bitte beachten: Die Angaben stellen keine Heilaussagen oder Heilversprechen dar. Es werden lediglich Aussagen im traditionell überlieferten Sinn getroffen, die auf keinen wissenschaftlich fundierten Grundlagen beruhen und medizinisch nicht anerkannt sind. Sie ersetzten auf keinen Fall den Gang zum Arzt! Die Verwendung geschieht stets auf eigene Gefahr.


Bildquelle: Anna-Lena Wulf 

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